Der Hausbau als Massivhaus bewährt sich seit vielen hundert Jahren als grundsolide und flexible Bauweise. Massivhäuser aus Kalksandstein, Porenbeton, Ziegel und Beton bieten eine sehr gute Standsicherheit und bieten zudem Langlebigkeit und Wohnqualität. Die Baustoffe beim Massiv-Hausbau sind ökologisch unbedenklich und genügen den Anforderungen an Wärmedämmung und Schallschutz.
Wir stellen Ihnen hier die unseres Erachtens hauptsächlich genutzten Baustoffe kurz vor:
Kalksandstein 
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Dieser Mauerstein ist seit Jahrzehnten ein idealer Baustein für den Massivhausbau vom Keller bis zum Dach. Kalksandstein wird aus Sand, Kalk und Wasser hergestellt. Wände aus Kalksandstein sind hoch belastbar und nicht brennbar. Sie werden beim Hausbau bevorzugt als Kellerwände und als Innenwände in den aufgehenden Geschossen eingesetzt.
Vorzüge des Kalksandsteins sind seine hohe Dichte und Festigkeit, sehr gute Maßhaltigkeit, hoher Schall- und Brandschutz. Als Funktionswand (Tragschale Kalksandstein mit außen liegender Wärmedämmung) ist die Konstruktionsdicke deutlich schlanker als bei Wettbewerbskonstruktionen.
Nachteilhaft ist die schlechte Wärmedämmeigenschaft; bei Außenwänden muss zusätzlich gedämmt werden.
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Ziegelstein 
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Seit Jahrtausenden werden mit gebrannten Ziegeln Häuser gebaut und an der Beliebtheit dieses Baustoffes hat sich bis heute nichts geändert. Der Ziegelstein ist ein natürlicher und äußerst widerstandsfähiger Baustoff, der praktisch unverrottbar ist Außerdem schwindet er nicht und bietet ein angenehmes, gesundes Wohnklima.
Ständig steigende Energiekosten haben dazu geführt, dass Ziegelhersteller "Wärmedämmziegel" entwickelt haben, die im Inneren mit Dämmstoffen wie Perlit oder Styropor gefüllt sind. Diese modernen Ziegelsteine sind eine ideale Alternative gegenüber dem Hausbau mit Wärmedämmverbundsystem. In Bezug auf die Wärmedämmung sind diese "Wärmedämmziegel" mit Wärmeleitfähigkeiten von bis zu 0,08 W/mK erste Wahl beim Bauen als Energiesparhaus, Niedrigenergiehaus, KfW- Effizienzhaus und Passivhaus. |
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Porenbeton

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Porenbeton gehört zur Gruppe der Leichtbetone und ist ein hochwärmedämmender Massivbaustoff. Außenwände aus Porenbeton erreichen in der Regel ohne Zusatzmaßnahmen
und Ergänzungsbaustoffe eine optimale Wärmedämmung.
Einer der großen Vorteile dieses Baustoffs ist sein niedriges Gewicht, welches aus seinen achtzig prozentigen Luftvolumen resultiert.
Porenbeton besteht aus Wasser, Quarzsand, Zement und Kalk. Als, für die vielen Luftporen verantwortliches, Treibmittel dient Aluminiumpulver. Porenbeton wird nicht nur im Baugewerbe als idealer Baustoff
gesehen, sondern auch gern von Bauherren genutzt, wenn sie ihr Haus in Eigenregie (z.B. Bausatz oder Ausbauhaus) bauen. Die Baustoffindustrie bietet entsprechende Bausysteme an.
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Warum wir den Hausbau als Massivbau empfehlen:
Häuser in Massivbauweise sind besonders resistent gegenüber Wind und Wetter und bieten optimalen Schallschutz. Auch die Dämmung der Massivhäuser ist sehr effektiv, denn die Wände dienen entweder als Hitzepuffer oder halten die Wärme gut in den Räumen.
Da die Wärmespeichermassen beim Massivbau für ein ausgeglichenes Raumklima sorgen, treten Übererwärmungen weniger häufig auf, als bei Leichtbauweisen. Da die Wärmespeichermassen beim Massivbau für ein ausgeglichenes Raumklima sorgen, treten Übererwärmungen weniger häufig auf, als bei Leichtbauweisen. Dies lässt sich auch aus der Erfahrung ableiten, dass selbst bei Massivhäusern unter einem Dach (Leichtbauweise) im Sommer höhere Temperaturen herrschen als in den Wohnräumen darunter liegender Geschosse.
Ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung zwischen Fertigbau (Leichtbauweise) und Massivbau ist der Faktor Feuchteschäden. Wenn durch einen geplatzten Schlauch der Waschmaschine Wasser in die Fertighaus-Holzkonstruktion dringt, können sich Versiegelungsfugen öffnen. Beim Massivbau trocknet Feuchte durch die Kapillarstruktur der Baustoffe wieder aus. Beim Fertighaus hingegen ist die Austrocknung problematisch, denn die Holzkonstruktionen und die mit Folien abgedichteten Schichten aus Dämmung und Gipskarton trocken nicht optimal.
Auch beim Brandschutz, den Unterhaltskosten und der Lebensdauer übertrifft ein Massivbau den Fertigbau bei weitem. Mauerwerk und Beton verrotten nicht. In Bezug auf die Unterhaltskosten benötigt ein Massivbau keine wiederholten Schutzanstriche gegen Ausbleichen und Schädlinge.
Zudem ist die Massivbauweise ökologischer als alle anderen Bautechniken, denn Massivhäuser bestehen aus natürlichen heimischen Rohstoffen, nämlich
Sand, Mörtel, Ton, Kies und Kalk. Diese Baustoffe lassen sich bei Umbau oder Anbau problemlos entsorgen oder sogar wiederverwerten. chemische Imprägnierungsmittel und
Kunststofffolien gegen Pilze, Insekten und Nagern sind beim Massivhaus unnötig. Es treten also auch keine schädlichen Gase, Fasern und Stäube aus.
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